Parodontologie in Celle

Der sichtbare Teil des Parodonts, das Zahnfleisch, dichtet das Innere des Körpers gegen die Bakterien aus der Mundhöhle ab. Der tiefe Teil des Parodonts stellt die Verbindung des Zahnes mit unzähligen kleinen Fasern zum umgebenden Knochen dar und bewirkt den festen Halt des Zahnes im Kiefer.

Bei Entzündung des Parodonts, der Parodontitis, sind diese Funktionen gestört und der gesamte Organismus wird durch das Eindringen der Mundhöhlenkeime in den Blutweg belastet. So haben Untersuchungen ergeben, dass bei Entzündungen des Zahnhalteapparates sich das Herzinfarktrisiko verdoppelt, das Schlaganfallrisiko verdreifacht und das Risiko einer Frühgeburt verachtfacht.

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Im Gegensatz zum gesunden Zahnfleisch, das blaßrosa und straff aussieht, ist das kranke Zahnfleisch gerötet, geschwollen und blutet leicht bei Berührung. Auch können schon einige Zähne eine erhöhte Beweglichkeit zeigen und unangenehmer Mundgeruch kann entstehen. Dieses sind Auswirkungen des bakteriellen Zahnbelages auf der Zahnhals- und Zahnwurzeloberfläche. Dabei entstehen durch den Stoffwechsel der Bakterien Stoffe, die eine Entzündung hervorrufen, die wiederum den Knochen und die Haltefasern sich abbauen lässt bis hin zum Verlust des Zahnes.

Bei den Vorsorgeuntersuchungen achten wir besonders auf die Anzeichen einer solchen Erkrankung, zumal diese anfangs meist ohne Schmerzen bleibt.

Je früher die Parodontitis erkannt wird, um so besser sind die Chancen ihrer Heilung.

Seit 2004 übernehmen die Kassen alle zwei Jahre die Kosten für einen speziellen Parodontitis-Test. Während des Tests tastet der Zahnarzt mit einer Sonde das Gewebe zwischen Zähnen und Zahnfleisch ab. Er misst die Tiefe der Zahnfleischtaschen und prüft ob eventuell eine Entzündung vorliegt.

Die Behandlung selbst hat das Ziel, die unter dem Zahnfleisch in den Zahnfleischtaschen befindlichen weichen und verhärteten bakteriellen Ablagerungen vollständig zu beseitigen

Auch dabei gehen wir minimalinvasiv und besonders schonend vor. Mit besonders feinen, ultraschallbetriebenen Instrumenten reinigen wir die Wurzeloberflächen und Zahnfleischtaschen. Dabei wird das Zahnfleisch weder aufgeschnitten noch wird gekratzt oder geschliffen.

Diese sanfte Technik verursacht kaum Nachbeschwerden. Nur in seltenen Fällen sind weitere das Zahnbett aufbauende Maßnahmen angezeigt. Zur Aufrechterhaltung der Zahnfleisch- gesundheit sind in jedem Falle neben guter Mundhygiene regelmäßige Kontroll- und Prophylaxesitzungen erforderlich.

Seit 2004 übernehmen die Kassen alle zwei Jahre die Kosten für einen speziellen Parodontitis-Test. Während des Tests tastet der Zahnarzt mit einer Sonde das Gewebe zwischen Zähnen und Zahnfleisch ab. Er misst die Tiefe der Zahnfleischtaschen und prüft ob eventuell eine Entzündung vorliegt. In schweren Fällen wird der betroffene Kiefer geröntgt, so dass der Zahnarzt sich ein genaues Bild vom Zustand des Kieferknochens machen kann.

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